Susanne Kasper, Barbara Keller
Gymnasium
2005
Im Alltag gibt es viele Dinge, die sortiert werden. In der Schule werden Arbeitsblätter nach Fächern geordnet, zu Hause werden die CDs sortiert, damit man die Lieblingsmusik schneller findet.
Angenommen, du suchst eine Telefonnummer eines Bekannten und alle Nummern wären in einer beliebigen Reihenfolge aufgelistet. Bei einer grossen Stadt wie Zürich könnte es Tage dauern, bis man alle Nummern durchgesehen und die richtige gefunden hätte. Telefonbücher machen die Einträge übersichtlich, denn sie sind dort nach Namen geordnet. Man kann so einen bestimmten Eintrag viel einfacher und schneller finden.
Weil das Sortieren wichtig, aber auch eintönig und mühsam ist, gibt man diese Arbeit gerne dem Computer. Da weltweit ca. ein Viertel aller Rechenzeit für das Sortieren von Daten verwendet wird, lohnt sich der Blick auf die verschiedenen Verfahren und ihre Eigenschaften.
Wie kann ein Computer sortieren? In diesem Leitprogramm werden fünf Sortierverfahren vorgestellt. Darunter Methoden mit witzigen Namen wie Bubble-Sort, aber auch sehr ausgetüftelte Strategien. Am Anfang betrachten wir einfache, langsame Verfahren, später werden sie schneller und komplexer.